Buchumschlag

Buchvorstellung

Zum Wohl der Kirche
Zur Stärkung des Glaubens

Ansprachen und Briefe als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Regensburg 2003-2005

(Broschiert: 197 Seiten
September 2007)
ISBN 978-3-00-022447-8
Preis 9,90 €

Kurzbeschreibung
Die Diözese Regensburg ist seit dem Amtsantritt von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller Ende 2002 oft in negative Schlagzeilen geraten. Der Bischof ging gegen unliebsame Priester und Laien vor, enthob sie ihrer Ämter und musste einige wieder einsetzen. Die vom Konzil gewünschte und von der Gemeinsamen Synode der Bistümer Deutschlands in Würzburg konzipierte Laienräte-Arbeit schien ihm von Anfang suspekt zu sein. Er setzte sich über das von seinem Vorgänger geschaffene Satzungsrecht hinweg und führte als Legitimation dafür „göttliches Recht“ an. Der damalige Vorsitzende trat nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen zurück und Fritz Wallner wurde zum Vorsitzenden des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Regensburg, dem damals höchsten Laiengremium, gewählt. Das Gremium und sein Vorsitzender wollten ideenreich und engagiert dabei mithelfen, dass die christlichen Werte in Gesellschaft und Politik verwirklicht werden und der Glaube in den Herzen und Köpfen der Menschen tiefer eingepflanzt wird. Trotzdem löste Bischof Dr. Müller den Diözesanrat und 33 Dekanatsräte auf und ersetzte sie durch Gremien, deren Zusammensetzung weitgehend er selbst bestimmte. Es kam zu Konflikten, die bundesweit Aufsehen erregten.

Fritz Wallner vermittelt mit der Veröffentlichung von Ansprachen und Briefen aus seiner Amtszeit einen ersten Einblick in sein beständiges Ringen um den besten Weg in schwieriger Zeit und um das Fertigwerden mit dem Konflikt, ohne der Kirche dabei zu schaden. Dabei wird durchgehend sein Anliegen deutlich, dass die Laien ihre reichhaltigen Erfahrungen „zum Wohl der Kirche, zur Stärkung des Glaubens“ einbringen können.

Über den Autor
Fritz Wallner, Jahrgang 1951, Dipl.-Verwaltungswirt FH, verheiratet, vier Kinder, war von frühester Jugend an ehrenamtlich in der katholischen Jugend- und Verbandsarbeit engagiert. Er war Ministrant, Jugendgruppenleiter, Kolpingsenior, 24 Jahre Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, 16 Jahre Vorsitzender des Dekanatsrates und insgesamt 20 Jahre Mitglied des Diözesanrats sowie drei Jahre Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und im Landeskomitee der Katholiken in Bayern. Trotz der vielen durch Bischof Dr. Müller zugefügten Schmerzen hat er den Glauben nicht verloren.

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